Perth - Adelaide - Hobart - Tassie Tour - Melbourne - Great Ocean Road - Ostkueste - Canberra - Sydney.
Wie es aussieht, bin ich auf der letzten Station meiner Australien Reise angekommen. Jetzt bleiben nur noch drei Tage bis zum Abflug!
Vor fuenf Tagen haben wir nach 12 Tagen den Camper hier in Sydney abgegeben und seitdem darf ich bei einer Verwandten in der Naehe des Bondi Beach wohnen. Nach 2 Monaten in Hostels und Campern ist es super wieder ein eigenes Zimmer, ein sauberes Bad und eine Geschirrspuele zu haben!
Seit dem 23. waren Maria, Jenny und Caro (eine Freundin von Jenny) mit dem Camper zuerst auf der Great Ocean Road und dann in den Grampians unterwegs. Den ganzen Hype um die "12 Apostels" fand ich etwas uebertrieben; es sind doch einfach nur Felsen im Wasser und im Kalbarri NP in WA und um Tassie sah es total aehnlich aus. Aber egal, wir waren da! Nach den Grampians gings ueber Melbourne in den Wilsons Prom NP, wo wir einen Tag lang durch die Berge und an den Straenden entlang wanderten. Die letzten Tage fuhren wir dann an der Ostkueste bis Batemans Bay hoch, waren einen Tag in Canberra, wanderten 2 Tage in den Blue Mountains und dann waren wir schon in Sydney.
Auf der Reise sind wir vier irgendwie echt anspuchslos geworden: Einen Campingsplatz (also Duschen) gabs nur alle drei Naechte, braunes Wasser aus dem Fluss konnte man zum Kochen und Zaehneputzen auch nehmen und wir haben manchmal mitten im Wald 50km von der naechten Haeuseransammlung auf einem free Campground uebernachtet. Nur mit Huntsman Spiders wollten wir uns doch nicht die Waschhuetten teilen... Seht euch die Spinnen hier mal an! Einmal habe ich es wie auch immer geschafft mich nachts mitten im Nirgendwo im Plumpsklo einzuschiessen (Die doofe Tuer ging WIRKLICH nicht mehr auf!!!), sodass ich am Ende ueber die Tuer klettern musste. Ich will gar nicht wissen, was da alles direkt ueber meinem Kopf hing.
Sydney gefaellt mir von allen Grossstaedten nach Perth bisher am besten. Die letzten Tage haben wir die typischen Tourisachen gemacht (Opara House, Harbour Bridge, Darling Harbour, Royal Botanic Garden etc.) und heute gehts mit der Faehre am Hafen vorbei nach Manly. Im Moment findet hier das Vivid Festival statt, bei dem abends rund um den Circular Quay ganz viele Licht- und Soundinstallationen sind. Auch auf das Opera House wird eine Lichtshow projeziert!
Bilder werden mal wieder nachgereicht :)
Mittwoch, 28. Mai 2014
Freitag, 9. Mai 2014
Tassie
Tasmanien ist richtig schoen! Am Anfang was es toll in WA Palmen und Straende zu haben, aber jetzt, wo ich mich langsam wieder auf zu Hause freue, finde ich Waelder, Seen und Fluesse, die sich durch die huegelige Landschaft schlaengeln, gerade viel besser! Und nach 6 Monaten Sommer in Perth ist ein bisschen Herbst und Kaelte auch nicht schlecht. Zuerst sind wir 2,5 Tage in Hobart und wandern einen Tag lang auf dem Mt Wellington im Dauerregen durch den Regenwald. Den anderen Tag verbringen wir bei MONA Museum of Old and New Art. Dieses Museum ist irgendwie besonders: duester, verwirrend, verstoerend und dadurch gewoehnungsbeduerftig. Aber ich glaube ich mag es :) Es liegt zum groessten Teil unter der Erde und ist aus Stahl, Beton und Stein. Ueberall ist diffuses Licht und in den verwinkelten Raeumen ist es schwer sich zu orientieren. Ich glaube man koennte Ewigkeiten hier verbringen und am Ende wuerde man immer noch nicht alles verstanden haben! Warum ist zB ist die "Cloaka Professional" Kunst?!?
Die restlichen Tage machen wir mit 22 anderen eine Tour einmal rund um Tassie. Wir sehen ganz viele Wasserfaelle, wandern durch Regenwaelder und zu den Cradle Mountains (Der Ausblick von Marion's lookout ueber die alpine Landschaft mit zwei Seen im Sonnenschein ist einfach Wahnsinn!) , krabbeln auf eine riesige Duene, sind bei verschiedenen Bays und besichtigen am Ende das convict's prison Port Arthur.
Vor zwei Tagen mussten wir Tassie dann leider schon wieder verlassen und sind jetzt in Melbourne. Nachdem wir einen etwas schlechten Start hatten, gefaellt und die Stadt jetzt doch ganz gut. Gestern haben wir an einer Fuehrung ueber den modernen Federation Square teilgenommen. Uner Guide war ein typischer alter Stadtfuehrer, der jede Gasse und Arkarde und die Geschichte jedes Hauses kennt. Ziemlich schnell habe ich den Ueberblick ueber die Welt hinter den Schaufenstern mit winzigen Cafes, Pubs und Gallerien verloren.
Da wir bis jetzt viel weniger ausgegeben haben, als wir eingeplant hatten, haben wir und gestern Tickets fuer das Musical Wicked gekauft. Ich bin in MELBOURNE und gehe zu WICKED!!! Das wird Suuuper :)
Montag, 28. April 2014
Adelaide
Bevor wir nach Adelaide geflogen sind, hatten Maria und ich sehr unterschiedliche Meinungen über die Stadt gehört. Einige meinten, dass es dort seht schön sei und andere, dass es dort nichts zu sehen gebe und wir lieber mal gleich nach Melbourne fliegen sollten. Zum Glück haben wir das nicht gemacht! Im Gegensatz zu Perth gibt es viel ältere Gebäude und auch die Vegetation ist wie zu Hause. Nach einem halben Jahr Sommer an der Westküste ist es schön mal ein bisschen kühlere Tage und Laubfärbung zu haben! In den 4,5 Tagen haben wir uns häufig kostenlose Räder ausgeliehen und sind nach Port Adelaide und Glenelg gefahren. Das ist etwa das Fremantle von SA, also der Ort, wo 1836 die ersten Siedler an Land gingen. Die Einwohner betonen übrigens SEHR, dass SA nie ein Sträflingslager war, sondern alle Einwanderer freiwillig kamen. Einmal waren wir im Botanischen Garten, bei den Central Markets, im Zirkus :) und haben eine Wanderung am Mt Lofty gemacht, von wo aus man eine schöne Sicht über ADL und Glenelg haben könnte, wenn es gerade nicht so grau gewesen wäre. An einem Nachmittag haben wir Hahndorf, ein ehemals deutsches Village, besucht. Dort sollte es angeblich typisch deutsche Spezialitäten geben, aber Deutschland wurde mal wieder nur auf Bayern reduziert... Es gab Sauerkraut im Hotdog, verschiedene Wurstsorten, Bier, Bären in Lederhosen und bayrische Fahnen. Warum kann man in solchen Dörfern nie Franzbrötchen und Labskaus finden?!? Trotzdem haben wir beide und ziemlich über Apfelstrudel und Sauerkraut mit Leberkäs gefreut!
Gestern Abend sind wir mit dem Firefly Bus über Nacht nach Melbourne gefahren, von wo aus wir heute nach Hobart auf Tasmanien geflogen sind. Hier ist es ein bisschen chilly...17° am Tag und 3° in der Nacht.
Gestern Abend sind wir mit dem Firefly Bus über Nacht nach Melbourne gefahren, von wo aus wir heute nach Hobart auf Tasmanien geflogen sind. Hier ist es ein bisschen chilly...17° am Tag und 3° in der Nacht.
Dienstag, 22. April 2014
Exmouth
Viele Gruesse aus Adelaide! Gestern Abend habe ich mich schliesslich von meiner Gastfamilie verabschiedet und mich auf den Weg zum Flughafen gemacht. Da Maria und ich heute moeglichst viel Zeit in Adelaide haben wollten, hatten wir einen Flug gebucht, der schon um 6.50 abgehoben ist. Wir hatten aber natuerlich nicht daran gedacht, dass so frueh noch keine Busse zum Airport fahren. Also mussten wir am Flughafen auf dem Boden zwischen einigen anderen Heimatlosen schlafen... Heute sind wir deswegen ein ganz bisschen fertig, aber wenigstens ist das Hostel gut und liegt direkt in der Innenstadt.
Aber vor dem Abflug nach Adelaide war ich 9 Tage mit Maria und ihren Eltern in einem Camper im Norden WA's unterwegs. Ich wuerde ja gerne ein paar Bilder posten, aber die sind alle schon auf meiner Festplatte im Koffer auf dem Weg nach Sydney. Auf unserer Reise waren wir in verschiedenen National Parks (Yanchep NP, Pinnacles NP, Kalbarri NP, Monkey Mia, Cape Range NP und bestimmt noch ein paar mehr) und sind stundenlang durch die australische Weite gefahren. Es ist immer wieder beeindruckend, wie eintoenig und trocken die Landschaft ist und dass es trotzdem Leben auf der roten Erde gibt! Bei Exmouth liefen uns Schafe, Ziegen und Emus ueber die Strasse und am Strassenrand lagen immer wieder Skelette von Kaengurus (Wer eins ueberfaehrt, duerfte es sogar mitnehmen. Das Fleisch soll lecker sein. Guten Appettit...). Weiter im Norden hatte es schon wieder ein bisschen geregnet, sodass es zum Glueck wieder ein bisschen gruener wurde. Wir haben fast jeden Tag in Lagunen oder in kleinen Riffen direkt am Ufer geschnorchelt und sind in Exmouth einer Tagestour mit Whale Sharks, den "gentle giants", geschwommen. Das Gefuehl, wenn man vom Boot aus ins Wasser springt, es dann wie in einer anderen Welt ganz still um einen herum ist und man ploetzlich diesen riiiesigen Fisch ganz nah an einem vorbeiziehen sieht, ist einfach unbeschreiblich!
Mal wieder gingen die Reisezeit ziemlich schnell rum! Ueber Ostern war ich hauptsaechlich mit Packen und dem Ausmisten meines Zimmers beschaeftigt und dann wars auch schon Zeit good bye zu sagen. Ich bin gespannt, was wir in den naechsten Tagen so machen werden!
Montag, 7. April 2014
See You, Perth!
Vielen Dank auch nochmal für alle Postkarten, Päckchen, eMails und Skype Sessions! So kam mir die Entfernung nicht ganz so groß vor.
Perth ist echt eine Stadt der Extreme: Im Sommer wird es super heiß und es regnet monatelang fast gar nicht, sodass alles staubtrocken ist. Es ist die isolierteste Großstadt der Welt (Adelaide ist 2700km entfernt) und ist nach Chicago auch die zweitwindigste Stadt. Außerdem stehen hier die durchschnittlich größten Häuser weltweit!
Vermissen werde ich auf jeden Fall...
am allermeisten den lockeren Umgang hier! Man spricht sich grundsätzlich mit dem Vornamen
an (sogar in der Zeitung!), sodass ich das doofe "Soll ich den jetzt Duzen oder doch lieber Siezen?" vergessen konnte. Einmal saß ich im Bus und habe ein Buch auf englisch gelesen, als ich gefragt wurde wo genau aus Deutschland ich denn herkommen würde. Ich war erstmal etwas verwirrt, aber da hatte nur jemand den Schriftzug auf meiner Buchschutzhülle (oder wie auch immer das Ding heißt) gesehen. Oder ich habe mich mit Leuten an der Ampel, im Supermarkt und in der Bücherei über Gott und die Welt unterhalten. Die Menschen sind hier so viel offener als zu Hause!
barfuß zum Dog Park zu gehen. Im Sommer sind alle in thongs oder gleich ganz barfuß rumgelaufen und irgendwann habe ich mich auch nicht mehr gewundert, wenn Mann nur in Shorts im Supermarkt unterwegs war.
Delfine, Pelikane und schwarze Schwäne auf dem Swan River. Auch nach einem halben Jahr bringen mich Papageien, Palmen und der Strand immernoch in Urlaubsstimmung.
Kajak fahren auf dem Mathilda Bay. Mit der Sonne am Himmel und der Skyline von Perth im Hintergrund! Und dabei im sea kayak mit Delfinen auf den Wellen anderer Boote surfen!
Volleyball spielen am Cott Beach bei Sonnenuntergang.
Aufräumen und putzen ;-) Vermissen ist vielleicht zu viel, eher muss ich mir das wieder abgewöhnen. Nachdem ich zwischendurch für drei Familien gebügelt und das Haus sauber gehalten habe, kann ich jetzt nicht mehr um nasse Handtücher und Krümel auf dem Boden oder ungebügelte Hemden drumherumgehen. Macht euch keine Hoffnung, wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich euch ganz sicher nicht hinterherräumen :D
Fancy Nancy. Eins der besten Kinderbücher überhaupt!
G's allabendliches "Can you tuck me in?" zum 1. Mal um 8.30.
Nicht vermissen werde ich...
"Can You tuck me in?" zum 10. Mal um 10pm.
Kakerlaken und Fliegen. Selbst in super sauberen Haushalten findet man hin und wieder eins dieser fetten Krabbelviecher über den Boden huschen oder im Mülleimer. Yuck! Fliegen waren im Dezember auch echt eklig, aber irgendwann sind die zum Glück genauso schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht sind. Ansonsten wurde ich in der ganzen Zeit nie von Monstermozzies aufgefressen, von Schlangen oder Spinnen angegriffen oder von Quallen zerstört. In ländlicheren Vororten gibt es zwar das ein oder andere gefährliche Tier, aber sonst muss man nicht um sein Leben fürchten, sobald man in Australien den Fuß vor die Tür setzt. Wenn man ein bisschen vorsichtig ist und nicht in der Dämmerung im Meer schwimmen geht, kann man es lebendig wieder nach Hause schaffen :-)
Den Wind. Der nervt auf Dauer echt, denn man merkt zu spät...
Sonnenbrände.
Die Hitze im Januar/ Februar. An einigen Tagen bei über 40° war es echt nicht mehr schön und man konnte nur noch ins Wasser flüchten! Ich hätte nicht gedacht, dass einem nach einger Zeit 30 Grad ganz angenehm warm vorkommen können. In den ersten 5 Monaten hatte ich glaube ich 4x abends eine lange Hose an. Das wird sich spätestens auf Tasmanien ändern.
"What's your name?" "Corinna." "Sorry Corrrr...?" "Corinna." "Ah Corrrrrinnnnnner" " Something like that." -.-
So eine Rolle als live-in Au Pair war nicht immer ganz einfach und ich bin allen Kindern super dankbar, dass mir ganz schnell vertraut und mich aufgenommen haben. Jeder auf seine Weise. I kam manchmal nachts in mein Bett gekrabbelt, wenn sie schlecht geträumt hatte und hat einfach bei mir ein bisschen weiter geschlafen bis ich sie zurück getragen habe. "Can you play with me?" habe ich von A meistens gehört. G wollte mir skateboarden und bodyboarden beibringen (irgendwie haben wirs am Ende aber nicht hinbekommen), aber abends wurde er dann doch wieder ganz klein. "When do you go to bed? Can you check on me when you go to bed? And make sure I'm not too hot! And leave your door open!!!" habe ich jeden Abend mindestens 5x gehört... S war für mich eher eine Freundin als ein Kind, auf das ich aufpassen musste. Sie kam manchmal zu mir, wenn die Geschwister mal wieder total unreif, die Eltern sowieso peinlich, und überhaupt alles doof war.
Es war immer wieder eine Herausforderung die Balance zwischen "Ich bin kein Elternteil von euch und wir können auch mal etwas (im Rahmen) Verrücktes tun" und "Ich habe die Verantwortung für euch und ihr solltet auf das hören, was ich sage" zu finden. Auch war ich einerseits "nur" das Au Pair und konnte nicht richtig laut werden, andererseits musste ich auch manchmal ganz klar Nein sagen. Aber ich glaube, dass ich das ich Laufe der Zeit ziemlich gut hinbekommen habe. Nach 13 Au Pairs waren die Kids schon daran gewöhnt, dass es neben Mum und Dad noch jemand anderen gab und so war ich diejenige, die lernen musste ihnen umzugehen und ihnen zu vertrauen. Ich weiß noch wie ich das erste Mal mit A, I und den beiden Hunden im Dog Park ein bisschen überfordert war: A lief zum Spielplatz, I in die andere Richtung zum Kletterbaum, Jango spielte irgendwo mit anderen Hunden und Mimi hatte ich sicherheitshalber an der Leine gelassen, damit ich wenigstens über eine die Kontrolle hatte. HILFE!!! Danach war ich fix und fertig. Und jetzt am Ende war es gar kein Problem, wenn auch mal Freunde der Kinder über Nacht blieben und ich damit für 5 Leute die Verantwortung hatte, wenn K und J abends ausgingen. Eigentlich weiß jeder ziemlich genau, wann für ihn Feierabend ist.
Wie ich gefühlt jedes Mal geschrieben habe, verging die Zeit hier viiiiiel zu schnell. Irgendwie war am Montag noch die ganze Woche vor mir und ich hatte tausend Pläne für die nächsten Tage und plötzlich war dann schon wieder Sonntag. Langweilig wurde es hier also nie! Dafür gab es viel zu viel zu sehen! Ich musste eher aufpassen, dass ich auch mal einen halben Tag einfach nix mache :D
Insgesamt hätte meine Au Pair Zeit gar nicht besser sein können! Ich war in der besten Jahreszeit in einer Stadt, in der ich ganz viel sehen, mich jedoch auch nicht verlaufen konnte. Unser Haus und mein Zimmer waren echt schön und die Lage top: 5min zur Bahn und 5min zu Fuß zu einem der schönsten Strände. Aber allerwichtigesten ist meine Familie: Die 6 haben meine Zeit hier zu etwas ganz Besonderem gemacht :)
Jetzt gehts erstmal mit Maria hoch nach Exmouth und dann nach Ostern mit ihr und Jenny an die Ostküste. Im Camper. Mit dem kommunistischen Känguru und dem Pinguin. Razupaltuf!
Wie ich gefühlt jedes Mal geschrieben habe, verging die Zeit hier viiiiiel zu schnell. Irgendwie war am Montag noch die ganze Woche vor mir und ich hatte tausend Pläne für die nächsten Tage und plötzlich war dann schon wieder Sonntag. Langweilig wurde es hier also nie! Dafür gab es viel zu viel zu sehen! Ich musste eher aufpassen, dass ich auch mal einen halben Tag einfach nix mache :D
Insgesamt hätte meine Au Pair Zeit gar nicht besser sein können! Ich war in der besten Jahreszeit in einer Stadt, in der ich ganz viel sehen, mich jedoch auch nicht verlaufen konnte. Unser Haus und mein Zimmer waren echt schön und die Lage top: 5min zur Bahn und 5min zu Fuß zu einem der schönsten Strände. Aber allerwichtigesten ist meine Familie: Die 6 haben meine Zeit hier zu etwas ganz Besonderem gemacht :)
Jetzt gehts erstmal mit Maria hoch nach Exmouth und dann nach Ostern mit ihr und Jenny an die Ostküste. Im Camper. Mit dem kommunistischen Känguru und dem Pinguin. Razupaltuf!
Donnerstag, 27. März 2014
Dies und das
Tja, was macht man so, wenn einem nicht mehr viel Zeit in Perth bleibt? Denn jetzt sind es nur noch 11 Tage bis ich auf Reisen gehe!
Vorletztes Wochenende bin ich mit einer Gruppe zum Cliff Diving gegangen und am Tag darauf war ich mit dem Outdoor Club der Uni auf im Sea Kayak unterwegs. Das war einer der schönsten Kayak Trips bisher! Wir haben morgens die Boote auf dem Trailer verladen, sind ein bisschen südlich des Mathilda Bays ins Wasser gegangen und dann im Sonnenschein auf dem Swan River bis nach North Fremantle gepaddelt. Nach einer Lunch Pause im Cafe direkt am Wasser wurden wir dann von der Seabreeze und der Tide zurück gepustet. Dabei haben wir schwarze Schwäne und Pelikane gesehen und konnten mit Definen auf den Wellen der Motorboote surfen :D
Seit die Kids alle in der Schule sind, ist es schwer mit ihnen mal einen Ausflug zu machen. Aber heute hatte ich ein bisschen Zeit mit A und I und nachdem wir ein neues Gebäck erfunden haben (NUTELLA und Banane in Blätterteig), sind wir drei mit den Hunden und einem Picknick in den Dog Park gegangen. Das war echt mal wieder schön :)
Pass auf, Jenny! Ich glaube ich werde Lynn im Handgepäck mit nach Hause nehmen!
Dieses Wochenende gehts endlich mit Jenny und Maria endlich nach Rottnest Island! Wenn man in Perth ist, muss man da wohl unbedingt gewesen sein und wir dachen uns "Wir sind ja sooo lange hier, da fahren wir bestimmt irgendwann mal hin!" Aber plötzlich waren nur noch wenige Wochenenden übrig und jetzt ist das Wetter nicht mehr so gut. Auch hier an des Westküsten kann es regnen, ich kanns kaum glauben... Egal, wir machen das beste draus!
Seit die Kids alle in der Schule sind, ist es schwer mit ihnen mal einen Ausflug zu machen. Aber heute hatte ich ein bisschen Zeit mit A und I und nachdem wir ein neues Gebäck erfunden haben (NUTELLA und Banane in Blätterteig), sind wir drei mit den Hunden und einem Picknick in den Dog Park gegangen. Das war echt mal wieder schön :)
Pass auf, Jenny! Ich glaube ich werde Lynn im Handgepäck mit nach Hause nehmen!
Dieses Wochenende gehts endlich mit Jenny und Maria endlich nach Rottnest Island! Wenn man in Perth ist, muss man da wohl unbedingt gewesen sein und wir dachen uns "Wir sind ja sooo lange hier, da fahren wir bestimmt irgendwann mal hin!" Aber plötzlich waren nur noch wenige Wochenenden übrig und jetzt ist das Wetter nicht mehr so gut. Auch hier an des Westküsten kann es regnen, ich kanns kaum glauben... Egal, wir machen das beste draus!
Donnerstag, 20. März 2014
Reiseroute
Irgendwann hatte ich ja mal versprochen, dass ich meine Reiseroute erzähle, wenn alles soweit steht. Falls sie nicht schon sowieso über tausend Ecken bei euch angekommen ist, gibts die offizielle Version jetzt hier:
Für alle, die nicht so ganz genau wissen, wo was in Australien liegt, habe ich mal eine Karte gebastelt. Ich muss zugeben, dass ich vor meinem Abflug selbst kein Geografie-Genie war...
1. Am 9. April gehts für 9 Tage in einem Wohnmobil mit Maria und ihren Eltern hoch nach Exmouth. Auf dem Weg werden wir verschiende National Parks mitnehmen und in Exmouth wollen Maria und ich mit whale sharks schwimmen gehen! Ich befürchte, dass wir ziemlich lange im Auto sitzen werden. Von Perth bis Exmouth sinds nämlich 1300km.
2. Bis zum 22. April darf ich wieder ein paar Nächte hier zu Hause schlafen, bis es dann endlich richtig weg geht. Ganz früh morgens werden Maria und ich nach Adelaide fliegen und dort ein paar Tage bleiben. Als nächstes gehts über Melbourne nach Hobart auf Tasmanien, wo wir 6 Tage eine geführte Tour machen.
3. Danach fliegen wir am 7. Mai zurück nach Melbourne und treffen dort Jenny und eine Freundin von ihr aus Deutschland. Mit einem Camper fahren wir zu viert über die Great Ocean Roand zuerst wieder ein Stück nach Westen, dann hoch zu den Grampians, zurück nach Melbourne und dann immer die Ostküste hoch. Vielleicht werden wir einen Abstecher nach Canberra machen, mal sehn wozu wir Lust haben und wie das Wetter ist. Ich befürchte, dass es ziemlich kalt werden kann... Am Ende wollen wir in die Blue Mountains fahren und dann den Camper in Sydney wieder abgeben.
4. Der allerallerletzte Stop meiner Reise Down Under wird also Sydney sein. Und am 31. Mai bin ich dann wieder im Lande!
Für alle, die nicht so ganz genau wissen, wo was in Australien liegt, habe ich mal eine Karte gebastelt. Ich muss zugeben, dass ich vor meinem Abflug selbst kein Geografie-Genie war...
| Vergesst die roten Linien. Die SCHWARZE ist meine Route! Ich habe nur in einer Karte aus einem Touren Heft rumgemalt :) |
1. Am 9. April gehts für 9 Tage in einem Wohnmobil mit Maria und ihren Eltern hoch nach Exmouth. Auf dem Weg werden wir verschiende National Parks mitnehmen und in Exmouth wollen Maria und ich mit whale sharks schwimmen gehen! Ich befürchte, dass wir ziemlich lange im Auto sitzen werden. Von Perth bis Exmouth sinds nämlich 1300km.
2. Bis zum 22. April darf ich wieder ein paar Nächte hier zu Hause schlafen, bis es dann endlich richtig weg geht. Ganz früh morgens werden Maria und ich nach Adelaide fliegen und dort ein paar Tage bleiben. Als nächstes gehts über Melbourne nach Hobart auf Tasmanien, wo wir 6 Tage eine geführte Tour machen.
3. Danach fliegen wir am 7. Mai zurück nach Melbourne und treffen dort Jenny und eine Freundin von ihr aus Deutschland. Mit einem Camper fahren wir zu viert über die Great Ocean Roand zuerst wieder ein Stück nach Westen, dann hoch zu den Grampians, zurück nach Melbourne und dann immer die Ostküste hoch. Vielleicht werden wir einen Abstecher nach Canberra machen, mal sehn wozu wir Lust haben und wie das Wetter ist. Ich befürchte, dass es ziemlich kalt werden kann... Am Ende wollen wir in die Blue Mountains fahren und dann den Camper in Sydney wieder abgeben.
4. Der allerallerletzte Stop meiner Reise Down Under wird also Sydney sein. Und am 31. Mai bin ich dann wieder im Lande!
Donnerstag, 13. März 2014
Graue Wolken
Meine Zeit in Perth neigt sich immer mehr dem Ende zu. Jetzt sind es nur noch 3 Wochen bis es losgeht! Einerseits freue ich mich riesig, aber andererseits wird der Abschied echt hart :(
Jetzt hat mir Perth bewiesen, dass es nicht nur die Gute-Laune-Dauer-Sonnenschein-Stadt ist, sondern auch seine dunklen Seiten hat. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Eigentlich fing gestern alles gut an. Ich bin mit dem Rad meiner Hostmum mal wieder in die Stadt gefahren und habe dort eine Freundin getroffen, die ich seit 4 Monaten nicht mehr gesehen hatte. Wir waren im Kings Park, haben gepicknickt und die Aussicht genossen. Bis hierhin war alles super. Aber als ich dorthin kam, wo ich das Rad angeschlossen hatte, war es WEG. Nur den Helm, den ich mit angeschlossen hatte, haben die Ollen mir gelassen. Mistmistmist!!! Zum Glück hat ein Mann, der neben dem Fahrradständer arbeitet, 2 Kids gesehen, die am Schloss zugange waren und so konnte ich wenigstens eine Uhrzeit angeben. Haben die Langeweile oder warum müssen sie ausgerechnet MEIN Rad klauen?!? Das ist denen doch eh viel zu groß! Also habe ich gestern Nachmittag ein bisschen bei der Polizei verbracht. Glückwunsch - auf diese Erfahrung hätte ich ganz gerne verzichtet! Ich hatte mich schon gefreut, dass mir in der ganzen Zeit nicht passiert ist (Einmal habe ich mich ausgeschlossen, als meine Familie über Wochenende weg war, aber das war ja meine eigene Dummheit...). Da hab ich mich wohl zu früh gefreut -.-
Immerhin war K mir nicht böse, als ich etwas aufgelöst bei ihr angerufen habe. Aber ich habe natürlich trotzdem ein total schlechtes Gewissen! Denn 1. ist es nicht mein Rad, 2. war es ein echt gutes und 3. habe ich dieses Mountainbike geliebt! Drückt mal die Daumen, dass es wieder auftaucht. Aber große Hoffnungen habe ich ehrlich gesagt nicht.
Passend zu meiner Laune hat es dann heute seit 90 Tagen wieder das erste Mal geregnet. Es wird Herbst in Australien.
Jetzt hat mir Perth bewiesen, dass es nicht nur die Gute-Laune-Dauer-Sonnenschein-Stadt ist, sondern auch seine dunklen Seiten hat. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Eigentlich fing gestern alles gut an. Ich bin mit dem Rad meiner Hostmum mal wieder in die Stadt gefahren und habe dort eine Freundin getroffen, die ich seit 4 Monaten nicht mehr gesehen hatte. Wir waren im Kings Park, haben gepicknickt und die Aussicht genossen. Bis hierhin war alles super. Aber als ich dorthin kam, wo ich das Rad angeschlossen hatte, war es WEG. Nur den Helm, den ich mit angeschlossen hatte, haben die Ollen mir gelassen. Mistmistmist!!! Zum Glück hat ein Mann, der neben dem Fahrradständer arbeitet, 2 Kids gesehen, die am Schloss zugange waren und so konnte ich wenigstens eine Uhrzeit angeben. Haben die Langeweile oder warum müssen sie ausgerechnet MEIN Rad klauen?!? Das ist denen doch eh viel zu groß! Also habe ich gestern Nachmittag ein bisschen bei der Polizei verbracht. Glückwunsch - auf diese Erfahrung hätte ich ganz gerne verzichtet! Ich hatte mich schon gefreut, dass mir in der ganzen Zeit nicht passiert ist (Einmal habe ich mich ausgeschlossen, als meine Familie über Wochenende weg war, aber das war ja meine eigene Dummheit...). Da hab ich mich wohl zu früh gefreut -.-
Immerhin war K mir nicht böse, als ich etwas aufgelöst bei ihr angerufen habe. Aber ich habe natürlich trotzdem ein total schlechtes Gewissen! Denn 1. ist es nicht mein Rad, 2. war es ein echt gutes und 3. habe ich dieses Mountainbike geliebt! Drückt mal die Daumen, dass es wieder auftaucht. Aber große Hoffnungen habe ich ehrlich gesagt nicht.
Passend zu meiner Laune hat es dann heute seit 90 Tagen wieder das erste Mal geregnet. Es wird Herbst in Australien.
Dienstag, 4. März 2014
4. Road Trip: Ab nach Norden
Da heute Public Holidays waren, habe ich nettwerweise über das verlängerte Wochenende frei bekommen, sodass ich mal wieder ein bisschen weiter weg fahren konnte. Von den groben Plänen habe ich ja letztes Mal schon berichtet. Jetzt bin ich gestern Abend wieder zu Hause angekommen und muss sagen: Es war mal wieder SUPER! Nachdem der Cape To Cape Trip im Januar nicht so verlaufen ist wie geplant und der Weihnachts Road Trip auch nicht komplett friedlich endete, war es auch mal wieder an der Zeit Glück zu haben.
Eigentlich wollten Jenny, Maria und ich zusammen in den Norden hochfahren, aber kurz nachdem der 3er Camper gebucht war, hat Maria (nach ihrer Au Pair Zeit arbeitet sie jetzt 5h nördlich von Perth mitten im Nirgendwo in einem Outback Pub) Bescheid bekommen, dass sie doch nur am Montag frei hat. Dafür lohnt es sich überhaupt nicht herunter zu fahren. Aber gebucht ist gebucht und deshalb haben Jenny und ich beschlossen, Maria einfach zu besuchen und uns auf dem Weg ein paar National Parks anzusehen. Um die Fahrtkosten zu teilen und den Camper komplett zu nutzen ist noch ziemlich spontan Jenny mitgekommen. Also nicht DIE Jenny, sondern eine andere. Jenny-Power :-)
Am Samstag haben wir das Auto mit einem ziemlich coolen rooftent abgeholt und haben unseren ersten Stop im John Forest NP gemacht. Der war nicht sehr spannend. Typisch australischer Wald halt. Deshalb sind wir dann weiter zum Yanchep NP gefahren, wo wir Koalas sehen konnten. Durch den Nambung NP ging es schließlich nach Jurien Bay, wo wir das erste mal das Zelt aufgebaut haben. Es grundsätzliches Problem beim Reisen in Australien ist die Zeit, in der man auf der Straße sein kann. In Deutschland ist es ja kein Problem auch mal bis um Mitternacht durchzufahren, aber hier muss man spätestens in der Dämmerung um 6-6.30 von der Straße runter sein. Erst einmal wird es super schnell dunkel, sodass man das Zelt nicht mehr aufbauen kann, aber das größere Problem sind die Kängurus, die dann über die Straßen hoppeln. Die Road Trains mit ihren roo bars interessiert das wenig, aber wir in unserem kleinen süßen Auto wollten kein Känguru mitnehmen. Wir wurden also langsam etwas unruhig, als es anfing zu dämmern wir wir immernoch nicht in Jurien Bay angekommen waren. Aber es gab keine andere Möglichkeit als den Straßenrand zu beobachten und weiterzufahren, denn nördlich von Perth liegen die "Städte" 100km voneinander entfernt und dazwischen ist wirklich NICHTS. Am Ende haben wir zum Glück sicher den ersten Campingplatz erreicht.

Heute sind wir Verrückten noch vor Sonnenaufgang aufgestanden und nach einem Porridge-Frühstück mit Maria zum Kalbarri NP gefahren. Der liegt direkt am Wasser und ist total beeindruckend! Wir konnten uns von der Aussicht kaum wieder losreißen und ich freue mich schon drauf, wenn ich in vier Wochen mit mehr Zeit noch einmal hier bin! Seht euch einfach die Fotos an! Jenny und ich mussten am Dienstag schon wieder zu Hause sein und so sind wir am Mittag aufgebrochen und den ganzen Weg von Kalbarri bis Perth in einem Stück zurückgefahren. Insgesamt haben wir in den drei Tagen bestimmt 1200km hinter uns gelassen, aber mit zwei Fahrern wars ok.
Es ist super, wie viel man an nur drei Tagen sehen kann! Danke ihr 3 für das tolle Wochenende! Und Danke Jenny, dass du so spontan mitgekommen bist und all das hin und her mitgemacht hast :-)
Eigentlich wollten Jenny, Maria und ich zusammen in den Norden hochfahren, aber kurz nachdem der 3er Camper gebucht war, hat Maria (nach ihrer Au Pair Zeit arbeitet sie jetzt 5h nördlich von Perth mitten im Nirgendwo in einem Outback Pub) Bescheid bekommen, dass sie doch nur am Montag frei hat. Dafür lohnt es sich überhaupt nicht herunter zu fahren. Aber gebucht ist gebucht und deshalb haben Jenny und ich beschlossen, Maria einfach zu besuchen und uns auf dem Weg ein paar National Parks anzusehen. Um die Fahrtkosten zu teilen und den Camper komplett zu nutzen ist noch ziemlich spontan Jenny mitgekommen. Also nicht DIE Jenny, sondern eine andere. Jenny-Power :-)
| wilde Kängurus im John Forst NP |
| das rooftent :) |
| australisches Outback |
Um am Sonntag den ganzen Weg bis nach Northampton zu schaffen, sind wir schon um 6h mit dem Sonnenaufgang aufgestanden. Da unsere Handys alle tot waren und es hier keine Steckdose gab, sind wir einfach in ein Cafe gegangen und haben 1 Cappuccino und 2 Steckdosen bestellt. Und es hat geklappt! Ich liebe die lockeren Australier! Wir haben einen kleinen Spaziergang auf den Jetty in Jurien Bay gemacht und sind dann weiter nach Norden gefahren. Mit unserem Auto war es leider unmöglich auf unsealt roads zu fahren und deswegen mussten wir zwei National Parks weglassen. Nach einer Luch-Pause am 7 Miles Beach bei Dongara und einer Dôme-Pause (das ist das australische Starbucks) in Geraldton haben wir gegen 5h endlich Maria wiedergesehen! Als ich sie gefragt hatte, wo genau wir eingentlich hin müssen, meinte sie: einfach zum langen Haus, auf dem TAVERN steht. Mehr brauchten wir wirklich nicht zu wissen, denn Northampton ist wirklich ein Kaff. Es gibt 3 Pubs, einen campground, immerhin einen Supermarkt und das wars. Jeder kennt hier jeden. Jenny, Jenny und ich über Nacht dort geblieben, weil wir es nicht mehr im Hellen bis nach Kalbarri geschafft hätten und so haben wir noch die 150 Jahr Feier von Northampton mitbekommen. Ich kam mir vor wie in einem Film: mit einem Camper durch Australien reisen, in einem Outback Pub mit den besten Freunden ein middie beer trinken, auf der beleuchteten Festwiese Kettenkarussell fahren und hinterher mit Gruppen von Einheimischen einer Band zuhören.
| am 7 Miles Beach |
Es ist super, wie viel man an nur drei Tagen sehen kann! Danke ihr 3 für das tolle Wochenende! Und Danke Jenny, dass du so spontan mitgekommen bist und all das hin und her mitgemacht hast :-)
Dienstag, 25. Februar 2014
Nervennahrung
Vielen, vielen Dank für das Päckchen mit der Nervennahrung! Einen Teil nehme ich am Wochenende gleich mit auf Reisen. Ihr seid...
Montag, 24. Februar 2014
Buchstabe des Wochenendes
Samstag & Sonntag in Scarborough mit Jenny und ihrer Familie
Sommer
Sonne (nbrand)
Sunshine
Strand
Surfer
Swimming in the Sea
Salt on the Skin
Steaks (Naja "lamb & chicken BBQ" fängt nun mal nicht mit S an und Steak passt am ehesten)
Superreise in Sicht: In zwei Monaten bin ich schon in Adelaide!!!
Spontane Planung fürs nächste verlängerte Wochenende: Eigentlich wollten Maria, Jenny und ich nach Rottnest Island fahren, aber alle bezahlbaren Unterkünfte sind schon ausgebucht. Wir waren auch ein bisschen spät dran. Dann haben wir uns überlegt für die drei Tage ein Auto zu mieten und irgendwo hin zu fahren, aber man kann erst ab 21 ein normales Auto mieten. Warum auch immer ist es jedoch möglich, einen 3er Camper zu buchen! Der besteht auch nur aus einem Auto mit Zelt auf dem Dach; verstehen muss man das nicht... Da mussten wir natürlich zuschlagen :-) Die nächste Frage war dann: Wohin fahren wir eigentlich? Im Osten ist bis auf den Wave Rock nur Outback, im Süden waren wir auf der Weihnachtsreise und dem Cape to Cape Trip schon und im Westen ist Wasser (und Rottnest Island, aber dort ist ja alles ausgebucht). Bleibt als nur der Norden. Wir drei werden zwar schon nach unserer Au Pair Zeit Anfang April nach Exmouth reisen und ein bisschen auf der Fahrt dorthin mitnehmen, aber für alles ist dann nicht genug Zeit. Es gibt ganz viele kleine, aber schöne National Parks und Städte, die wir uns in den Tage mal ansehen werden. Ich freue mich schon drauf :-)
Sommer
Sonne (nbrand)
Sunshine
Strand
Surfer
Swimming in the Sea
Salt on the Skin
Steaks (Naja "lamb & chicken BBQ" fängt nun mal nicht mit S an und Steak passt am ehesten)
Superreise in Sicht: In zwei Monaten bin ich schon in Adelaide!!!
Spontane Planung fürs nächste verlängerte Wochenende: Eigentlich wollten Maria, Jenny und ich nach Rottnest Island fahren, aber alle bezahlbaren Unterkünfte sind schon ausgebucht. Wir waren auch ein bisschen spät dran. Dann haben wir uns überlegt für die drei Tage ein Auto zu mieten und irgendwo hin zu fahren, aber man kann erst ab 21 ein normales Auto mieten. Warum auch immer ist es jedoch möglich, einen 3er Camper zu buchen! Der besteht auch nur aus einem Auto mit Zelt auf dem Dach; verstehen muss man das nicht... Da mussten wir natürlich zuschlagen :-) Die nächste Frage war dann: Wohin fahren wir eigentlich? Im Osten ist bis auf den Wave Rock nur Outback, im Süden waren wir auf der Weihnachtsreise und dem Cape to Cape Trip schon und im Westen ist Wasser (und Rottnest Island, aber dort ist ja alles ausgebucht). Bleibt als nur der Norden. Wir drei werden zwar schon nach unserer Au Pair Zeit Anfang April nach Exmouth reisen und ein bisschen auf der Fahrt dorthin mitnehmen, aber für alles ist dann nicht genug Zeit. Es gibt ganz viele kleine, aber schöne National Parks und Städte, die wir uns in den Tage mal ansehen werden. Ich freue mich schon drauf :-)
Donnerstag, 20. Februar 2014
Donnerstag, 13. Februar 2014
Babysitting
Auch wenn seit dem lezten Blog Eintrag nicht viel Aufregendes passiert ist, habe ich gerade Lust mich mal wieder zu melden.
Ich habe ja schon geschrieben, dass die 4 jetzt alle in der Schule sind und das bedeutet für mich, dass ich eigentlich den ganzen Tag bis 5h frei habe. Kleinigkeiten wie kurz aufräumen oder einmal wöchentlich das Haus putzen fallen natürlich trotzdem an, aber das ist ja kein tagesfüllendes Programm :-) Und da ich alles Wichtige hier in Perth gesehen habe und wenig Lust habe die letzten 7 Wochen am Strand oder in der Stadt zu verbringen (Cafés sind auf Dauer echt unbezahlbar!), habe ich mich schon seit Längerem nach einem Job für Vormittags umgesehen. Das Problem dabei ist nur: Ich bin nicht die Einzige in dieser Situation. Um an andere Babysitter oder Putz Jobs zu kommen, muss man echt Glück haben, denn hier in Cottesloe sind super viele Au Pairs. Und für Cafés und IGA (einer der Supermärkte hier) sind 7 Wochen zu kurz.
Aber ich hatte Glück! Oder die richtigen Kontakte ;-) Meine Gastmutter hat eine Freundin, die manchmal jemanden für ihre Tochter und die Jungs (4 und 2x8) braucht, und die Familie wohnt mit dem Rad nur 5 Minuten entfernt. Also perfekt, um nach Feierabend für ein paar Stunden rüberzufahren!
Und da eine Freundin ab letztem Samstag für 2 Monate auf Reisen ist, suchte ihre Familie eine Aushilfe für ein paar Stunden in der Woche. Das ist wie für mich gemacht! Nur an das Baby-Englisch der 2jährigen muss ich mich noch gewöhnen... Da fühle ich mich nach der ganzen Zeit hier richtig wohl, weiß wo was hingehört, wie welches Kind tickt, wann Licht-aus-Zeit ist und wie lange die Waschmaschine braucht und plötzlich muss ich wieder von vorne anfangen: Wo zum Teufel ist ein Apfelschneidebrett? Wieso will die Mikowelle nicht wie ich es gerne hätte?? Und haben die Zwillinge wirklich schon geduscht, oder testen sie mich nur mal wieder??? Auch Windelnwechseln wird ganz sicher nicht zu meiner Lieblingsaufgabe. Trotzdem brings viel Spaß! Es ist toll, wie schnell die Kids einem vertrauen!
Als ich meiner Gastmutter 3.0 erzählte, dass ich wenn ich wieder zu Hause bin für einige Zeit in einer Tischlerei arbeiten werde, habe ich gleich ein Projekt bekommen: Ich werde aus MDF Platten ein Sofa/Bank bauen, welche hinterher vom Posterer bezogen wird. Letztes Mal waren wir beide eifrig am messen und planen und jetzt muss nur noch das Holz gekauft werden. Ich liebe solche Projekte!!!
Ich glaube des beste Spruch der Woche kam dieses Mal von meiner Gastmutter. Am Montag sagte sie zu mir:" It could be raining tomorrow. How exciting!" Aber am Dienstag war natürlich wieder keine Wolke am Himmel.
Ich habe ja schon geschrieben, dass die 4 jetzt alle in der Schule sind und das bedeutet für mich, dass ich eigentlich den ganzen Tag bis 5h frei habe. Kleinigkeiten wie kurz aufräumen oder einmal wöchentlich das Haus putzen fallen natürlich trotzdem an, aber das ist ja kein tagesfüllendes Programm :-) Und da ich alles Wichtige hier in Perth gesehen habe und wenig Lust habe die letzten 7 Wochen am Strand oder in der Stadt zu verbringen (Cafés sind auf Dauer echt unbezahlbar!), habe ich mich schon seit Längerem nach einem Job für Vormittags umgesehen. Das Problem dabei ist nur: Ich bin nicht die Einzige in dieser Situation. Um an andere Babysitter oder Putz Jobs zu kommen, muss man echt Glück haben, denn hier in Cottesloe sind super viele Au Pairs. Und für Cafés und IGA (einer der Supermärkte hier) sind 7 Wochen zu kurz.
Aber ich hatte Glück! Oder die richtigen Kontakte ;-) Meine Gastmutter hat eine Freundin, die manchmal jemanden für ihre Tochter und die Jungs (4 und 2x8) braucht, und die Familie wohnt mit dem Rad nur 5 Minuten entfernt. Also perfekt, um nach Feierabend für ein paar Stunden rüberzufahren!
Und da eine Freundin ab letztem Samstag für 2 Monate auf Reisen ist, suchte ihre Familie eine Aushilfe für ein paar Stunden in der Woche. Das ist wie für mich gemacht! Nur an das Baby-Englisch der 2jährigen muss ich mich noch gewöhnen... Da fühle ich mich nach der ganzen Zeit hier richtig wohl, weiß wo was hingehört, wie welches Kind tickt, wann Licht-aus-Zeit ist und wie lange die Waschmaschine braucht und plötzlich muss ich wieder von vorne anfangen: Wo zum Teufel ist ein Apfelschneidebrett? Wieso will die Mikowelle nicht wie ich es gerne hätte?? Und haben die Zwillinge wirklich schon geduscht, oder testen sie mich nur mal wieder??? Auch Windelnwechseln wird ganz sicher nicht zu meiner Lieblingsaufgabe. Trotzdem brings viel Spaß! Es ist toll, wie schnell die Kids einem vertrauen!
Als ich meiner Gastmutter 3.0 erzählte, dass ich wenn ich wieder zu Hause bin für einige Zeit in einer Tischlerei arbeiten werde, habe ich gleich ein Projekt bekommen: Ich werde aus MDF Platten ein Sofa/Bank bauen, welche hinterher vom Posterer bezogen wird. Letztes Mal waren wir beide eifrig am messen und planen und jetzt muss nur noch das Holz gekauft werden. Ich liebe solche Projekte!!!
Ich glaube des beste Spruch der Woche kam dieses Mal von meiner Gastmutter. Am Montag sagte sie zu mir:" It could be raining tomorrow. How exciting!" Aber am Dienstag war natürlich wieder keine Wolke am Himmel.
Dienstag, 4. Februar 2014
Schulanfang// Buschfeuer// Penguin Island// Sochi
Wie nach jedem Wochenende frage ich mich auch jetzt mal wieder, wo eigentlich die Zeit geblieben ist. Jetzt sind nur noch 8 ganze Arbeitswochen übrig und der Reise-Masterplan bis zum Abflug am 30. Mai wird immer besser. Ich schreib ihn euch, wenn er fertig ist!
Wahrscheinlich habt ihr es schon in den Nachrichten mitbekommen, dass es um Perth herum zur Zeit immer wieder Buschfeuer gibt. Keine Sorge, hier in Cottesloe bin ich sicher, aber es ist echt ein komischs Gefühl, wenn man es am Horizont rauchen sieht! Im Fernsehen laufen Spots, wie man sich am besten auf ein Feuer vorbereitet und was man alles mitnehmen sollte, falls man sein Haus verlassen muss. Gestern Abend beim Volleyball war sich ein Freund nicht sicher, ob sein Haus noch steht, wenn er wiederkommt, da es nur 1km weiter brannte und der Wind das Feuer aufs Haus zutrieb. Er meinte, dass wenigstens das Fleisch im Kühlschrank dann schön durchgebraten wäre ;-)
Auf dieser Seite kann man sehen, wo es gerade heiß werden könnte.
Am Sonntag war ich zum Schnorcheln mit 5 Freundinnen mal wieder auf der Penguin Island. Ich hatte da schon einmal ein Kajak Tour hin gemacht, aber gerade als wir letztes Mal auf der Insal ankamen hat es angefangen zu regnen. Seit Oktober hat es glaube ich maximal an drei Tagen geregnet! Von den Pinguinen haben wir dieses Mal nicht viel gesehen, dafür aber mal wieder schöne Buchten. Auch wenn es kein großartiges Riff gab, war das Schnorcheln super!
Irgendwann hatte ich mal den Tipp bekommen, dass es beim Bell Tower in Perth ein indisches Restaurant gibt, bei dem man selbst entscheiden kann, wie viel man zahlt. Das mussten wir hinterher natürlich mal ausprobieren! Auch mit unseren Sandfüßen, Strandklamotten und Schnorchelsachen waren wir nicht wie befürchtet underdressed, weil noch eine ganze Menge Backpacker und ähnlich lustige Leute dort waren. Fazit: Das Essen ist echt lecker und es ist ein bisschen wie in einer Kantine mit super Blick über den Swan River.
Da werden wir bestimmt wieder hingehen!
Auch wenns gerade schwer vorzustellen ist: Auf anderen Teilen der Welt gibt es Schnee! Damit auch Autralien in Sochi mitmachen kann, sind die Trainingsmethoden ziemlich kreativ... Dies ist A's und meine Lieblingswerbung:
Australians Training for the Winter Olympics in Sochi
(Ich habe den Tip bekommen, dass man das Youtube Video in Deutschland nicht sehen kann. Danke GEMA)
Heute hat für die drei Großen nach den Sommerferien die Schule wieder angefangen und für I, die dieses Jahr eingeschult wird, gehts ein bisschen später los. Habe ich schon mal geschrieben, welche Regeln es hier in australischen Schule gibt? Offensichtlich ist die Uniform, aber auch die Haare müssen zusammengebunden sein, Schmuck darf so gut wie nicht getragen werden (kurze Ketten nur unter der Uniform), bestimmte Lebensmittel sind in den Lunchboxen verboten und es gibt bestimmt noch einiges mehr.
Wahrscheinlich habt ihr es schon in den Nachrichten mitbekommen, dass es um Perth herum zur Zeit immer wieder Buschfeuer gibt. Keine Sorge, hier in Cottesloe bin ich sicher, aber es ist echt ein komischs Gefühl, wenn man es am Horizont rauchen sieht! Im Fernsehen laufen Spots, wie man sich am besten auf ein Feuer vorbereitet und was man alles mitnehmen sollte, falls man sein Haus verlassen muss. Gestern Abend beim Volleyball war sich ein Freund nicht sicher, ob sein Haus noch steht, wenn er wiederkommt, da es nur 1km weiter brannte und der Wind das Feuer aufs Haus zutrieb. Er meinte, dass wenigstens das Fleisch im Kühlschrank dann schön durchgebraten wäre ;-)
Auf dieser Seite kann man sehen, wo es gerade heiß werden könnte.
Am Sonntag war ich zum Schnorcheln mit 5 Freundinnen mal wieder auf der Penguin Island. Ich hatte da schon einmal ein Kajak Tour hin gemacht, aber gerade als wir letztes Mal auf der Insal ankamen hat es angefangen zu regnen. Seit Oktober hat es glaube ich maximal an drei Tagen geregnet! Von den Pinguinen haben wir dieses Mal nicht viel gesehen, dafür aber mal wieder schöne Buchten. Auch wenn es kein großartiges Riff gab, war das Schnorcheln super!Australians Training for the Winter Olympics in Sochi
(Ich habe den Tip bekommen, dass man das Youtube Video in Deutschland nicht sehen kann. Danke GEMA)
Donnerstag, 30. Januar 2014
Australia Day
Am Morgen war ich mit ein paar Freundinnen am Cottesloe Beach, um 2099 Verrückten dabei zuzusehen, wir sie auf riesigen aufblasbaren Flip Flops auf dem Wasser treiben. Jedes Jahr treten die Aussie beaches Bondi, Cottesloe, Glenelg, Torquay und Mooloolaba in der Australia Day Thong Challenge gegeneinander an wer die meisten thongs auf dem Wasser hat und mal wieder hat Cott gewonnen :)
Dann bin ich zu Jenny nach South Perth gefahren und gelaufen und gelaufen und gelaufen. Denn wegen des Feuerwerks fuhr kein Bus auf die andere Seites des Flusses und zusätzlich waren noch ein paar Straßen komplett gesperrt. Ich musste also von der Perth Station bis nach South Perth wandern. Glühstrumpf. Am ganzen Ufer saßen überall Leute und picknickten, ein paar ganz Mutige schon ab dem Vormittag, um den besten Platz zu ergattern. Von dieser Seite hatten wir eine super Sicht auf das Feuerwerk!
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Freitag, 24. Januar 2014
3. Road Trip: Urlaub im Urlaub
Sorry, dass ich mich länger nicht gemeldet habe! Diesmal gibts einen Auszug aus meinem Reisetagebuch :)
Mo, 20.1.
Da meine Familie diese Woche in den Urlaub fährt und die Böden in der Zeit gemacht werden, habe ich ein paar Tage frei. Eine Freundin und ich wollen deshalb ziemlich spontan einen Teil des Cape to Cape Tracks wandern, der 135km von Dunsborough bis nach Augusta führt. Den hatte ich auf dem Weihnachts Trip endeckt und seitdem lies mich die Idee nicht mehr los :) Die schon gekauften Bus Tickets bis nach Yallingup stornieren wir wieder, da Mines Eltern uns ihr Auto zur Verfügung stellen. Am Montag Morgen werde ich abgeholt: im Kofferraum 1 Zelt, 1 Isomatte, 2 Schlafsäcke, viiiiiel Wasser, vorgekochtes Essen und ein minimaler Bedarf an Klamotten. In Yallingup merken wir schnell: Das alles können wir nie im Leben mit uns herumschleppen - schon gar nicht in der Hitze! Stattdessen stellen wir das Auto an den Smith's Beach und packen unsere Rucksäcke für eine Tagestour. Wir wandern den Strand entlang (weißer Sand, türkieses Wasser!), ein Stück an der Küstenstraße und dann weiter bergauf, bergab fast bis zu den Canal Rocks. Auf dem Rückweg kühlen wir uns im Wasser ab, bevor wir nach Yallingup zum Duschen zurückfahren. Da wir den freien Campingplatz am Track nicht finden, übernachten wir auf dem Campingplatz bei Gracetown. Nach dem Essen wollen wir uns dort ein bisschen umsehen und in der Fussgängerzone in einen Pub gehen. Habe ich was von Pub gesagt? In der Weltstadt gibt es nette Läden und Restaurants, Straßenbeleuchtung und -schilder NICHT! Dieses Kaff ist wie ein Labyrinth: Einmal drin findet man den Weg fast nicht mehr heraus.
P.S. Yallingup means "the place of love" in the local Wardandi aboriginal language. Soso.
Di, 21.1.
An einen längeren Campingtrip könnte ich mich echt gewöhnen. Ich mag die Zeit zwischen 7 und 8h, wenn alle verschlafen aus ihren Zelten kriechen und zur Camp Kichten stapfen, um den ersten Kaffee aufzusetzen. Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und machen uns auf den Weg nach Margaret River. Der Tag steht unter dem Motto
Wie schon auf dem Weihnachtstrip fahren wir heute von Factory zu Factory, von Brewery zu Brewery. Zuerst die Fudge Fac. in Margaret River, dann Cheese Fac., natürlich wieder die Chocolate Fac., Providore, die Caves Rd hinauf zur Cheeky Monkey Brewery & Cidery (da haben wir eigentlich nur wegen des Namens angehalten :-) ), zur Duckstein Brewery und schließlich Richtung Dunsborough zur Soap Fac. und zu Simmo's Icecremery. Dort esse ich das teuerste, aber vielleicht auch das beste Eis meines Lebens. Mago Passionfruit Sorbet. Yummie!!!
Schilder bei Simmo's:
Leider muss Mine plötzlich statt am Freitag schon wieder morgen arbeiten, sodass wir unsere Reise früher abbrechen müssen. Mal wieder mache ich mir viel zu viele Gedanken darüber, was ich die nächsten Tage machen und wo ich schlafen soll (ins Hause komme ich wegen der Böden nicht), obwohl die Lösung nur einen Anruf entfernt ist. K lädt mich zu ihnen an den Egale Bay ein! Mine wirft mich vor einem riesigen Haus raus und ich gehe davon aus, dass darin viele kleinere Ferienwohnungen sind. Aber falsch gedacht! Dieses Haus ist wie aus "Schöner Wohnen". AWESOME!
Am Nachmittag gehen wir alle zusammen an den Strand uns abends grillen wir auf der Terrasse mit Blick aufs Meer. Irgendwie kommt mir alles gerade ein bisschen unwirklich vor. Einerseits genieße ich jeden Augenblick und weiß, dass ich Australien vermissen werde, andererseits freue ich mich schon aufs Reisen, wenn ich komplett unabhängig bin. Und natürlich auf zu Hause!
Mi, 22.1.
Am Morgen schnappe ich mir das Fahrrad und fahre zum Meelup Beach. Bei der Hitze kann ich mein eigentliches Ziel bis nach Dunsborough zu fahren total vergessen. Schon am Strand bin ich fix und fertig. Am Nachmittag lesen wir einfach und spielen Billiard und bei Sonnenuntergang gehe ich einen Pfad zum Strand runter und genieße das ruhige Meer.
Do, 23.1.
Nach dem Frühstück gehe ich ein letztes Mal runter zum Wasser und habe den ganzen Strand uns das Meer für mich alleine. Dann fährt die Familienkutsche mitsamt Trailer voller Räder, Koffer und Surfboards auch schon vom Eagle Bay ab.
Da wir wegen der Böden immernoch nicht ins Haus können, bleibt meine Familie in Freo und ich im Ocean Beach Backpackers. Zwei Engländerinnen aus meinem Dorm, die gerade aus Neuseeland kommen und am Montag zum Arbeiten zum Wave Rock fahren, nehmen mit mit zum Sunset am Cott Beach. Das ist immer wieder schön! Der Unterschied zwischen den Unterkünften gestern und heute könnte kaum größer sein. Aber Hostels sind toll! Voller lustiger Leute aus der ganzen Welt verschiedensten Reisezielen :-)
Fr, 24.1.
Ich mag das Hostel hier. Wirklich! Wo sonst würde während man nichtsahnend seinen Frühstücks Porridge isst ein Italiener in Wetsuit in die Küche kommen und Toasts schmieren, dabei noch die Taucherbrille auf dem Kopf und die Flossen auf dem Rücken haben und mir seine Lebensgeschichte auf italienisch erzähen?
Mit Georgie und Lauren (den beiden aus dem Backpackers) war ich heute endlich mal wieder im King's Park. Und diesmal Mal war nicht ich der planlose Touri mit Sonnenbrand...
Am Sonntag ist Australia Day, was hier mehr gefeiert wird als New Year. Ich bin gespannt!
Mo, 20.1.
Da meine Familie diese Woche in den Urlaub fährt und die Böden in der Zeit gemacht werden, habe ich ein paar Tage frei. Eine Freundin und ich wollen deshalb ziemlich spontan einen Teil des Cape to Cape Tracks wandern, der 135km von Dunsborough bis nach Augusta führt. Den hatte ich auf dem Weihnachts Trip endeckt und seitdem lies mich die Idee nicht mehr los :) Die schon gekauften Bus Tickets bis nach Yallingup stornieren wir wieder, da Mines Eltern uns ihr Auto zur Verfügung stellen. Am Montag Morgen werde ich abgeholt: im Kofferraum 1 Zelt, 1 Isomatte, 2 Schlafsäcke, viiiiiel Wasser, vorgekochtes Essen und ein minimaler Bedarf an Klamotten. In Yallingup merken wir schnell: Das alles können wir nie im Leben mit uns herumschleppen - schon gar nicht in der Hitze! Stattdessen stellen wir das Auto an den Smith's Beach und packen unsere Rucksäcke für eine Tagestour. Wir wandern den Strand entlang (weißer Sand, türkieses Wasser!), ein Stück an der Küstenstraße und dann weiter bergauf, bergab fast bis zu den Canal Rocks. Auf dem Rückweg kühlen wir uns im Wasser ab, bevor wir nach Yallingup zum Duschen zurückfahren. Da wir den freien Campingplatz am Track nicht finden, übernachten wir auf dem Campingplatz bei Gracetown. Nach dem Essen wollen wir uns dort ein bisschen umsehen und in der Fussgängerzone in einen Pub gehen. Habe ich was von Pub gesagt? In der Weltstadt gibt es nette Läden und Restaurants, Straßenbeleuchtung und -schilder NICHT! Dieses Kaff ist wie ein Labyrinth: Einmal drin findet man den Weg fast nicht mehr heraus.
P.S. Yallingup means "the place of love" in the local Wardandi aboriginal language. Soso.
Di, 21.1.
An einen längeren Campingtrip könnte ich mich echt gewöhnen. Ich mag die Zeit zwischen 7 und 8h, wenn alle verschlafen aus ihren Zelten kriechen und zur Camp Kichten stapfen, um den ersten Kaffee aufzusetzen. Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und machen uns auf den Weg nach Margaret River. Der Tag steht unter dem Motto
Das Leben ist kurz - iss den Nachtisch zuerst.
Schilder bei Simmo's:
Children left unattendet...
...will be sold to the circus.
...will recieve a double espresso and a free puppy.
Leider muss Mine plötzlich statt am Freitag schon wieder morgen arbeiten, sodass wir unsere Reise früher abbrechen müssen. Mal wieder mache ich mir viel zu viele Gedanken darüber, was ich die nächsten Tage machen und wo ich schlafen soll (ins Hause komme ich wegen der Böden nicht), obwohl die Lösung nur einen Anruf entfernt ist. K lädt mich zu ihnen an den Egale Bay ein! Mine wirft mich vor einem riesigen Haus raus und ich gehe davon aus, dass darin viele kleinere Ferienwohnungen sind. Aber falsch gedacht! Dieses Haus ist wie aus "Schöner Wohnen". AWESOME!
Am Nachmittag gehen wir alle zusammen an den Strand uns abends grillen wir auf der Terrasse mit Blick aufs Meer. Irgendwie kommt mir alles gerade ein bisschen unwirklich vor. Einerseits genieße ich jeden Augenblick und weiß, dass ich Australien vermissen werde, andererseits freue ich mich schon aufs Reisen, wenn ich komplett unabhängig bin. Und natürlich auf zu Hause!
Mi, 22.1.
Am Morgen schnappe ich mir das Fahrrad und fahre zum Meelup Beach. Bei der Hitze kann ich mein eigentliches Ziel bis nach Dunsborough zu fahren total vergessen. Schon am Strand bin ich fix und fertig. Am Nachmittag lesen wir einfach und spielen Billiard und bei Sonnenuntergang gehe ich einen Pfad zum Strand runter und genieße das ruhige Meer.
Do, 23.1.
Nach dem Frühstück gehe ich ein letztes Mal runter zum Wasser und habe den ganzen Strand uns das Meer für mich alleine. Dann fährt die Familienkutsche mitsamt Trailer voller Räder, Koffer und Surfboards auch schon vom Eagle Bay ab.
Da wir wegen der Böden immernoch nicht ins Haus können, bleibt meine Familie in Freo und ich im Ocean Beach Backpackers. Zwei Engländerinnen aus meinem Dorm, die gerade aus Neuseeland kommen und am Montag zum Arbeiten zum Wave Rock fahren, nehmen mit mit zum Sunset am Cott Beach. Das ist immer wieder schön! Der Unterschied zwischen den Unterkünften gestern und heute könnte kaum größer sein. Aber Hostels sind toll! Voller lustiger Leute aus der ganzen Welt verschiedensten Reisezielen :-)
Fr, 24.1.
Ich mag das Hostel hier. Wirklich! Wo sonst würde während man nichtsahnend seinen Frühstücks Porridge isst ein Italiener in Wetsuit in die Küche kommen und Toasts schmieren, dabei noch die Taucherbrille auf dem Kopf und die Flossen auf dem Rücken haben und mir seine Lebensgeschichte auf italienisch erzähen?
Mit Georgie und Lauren (den beiden aus dem Backpackers) war ich heute endlich mal wieder im King's Park. Und diesmal Mal war nicht ich der planlose Touri mit Sonnenbrand...
Am Sonntag ist Australia Day, was hier mehr gefeiert wird als New Year. Ich bin gespannt!
Dienstag, 14. Januar 2014
Summer in the City
Dieses Wochenende ist es hier richtig heiss geworden. Am Morgen war ich deswegen mal wieder Kajak fahren, aber als ich hinterher Sonnencreme benutzen wollte, war sie WARM. Und obwohl das Wasser die ganze Zeit ueber im Schatten stand, war es auch LAUWARM. Sehr erfrischend. Abends machte ich meinen Schrank auf und was kam mir entgegen? Ein Schwall HEISSE Luft. Ahhhhhh! Selbst der Pool ist bei 45* keine richtige Abkuehlung mehr; die Oberflaeche ist BOILING HOT!!!! Nachts ist die Temperatur aber zum Glueck auf 30* gesunken. Das wird noch ein Spass... Wenigstens ist es in der State Library und in den Museen schoen kuehl.

Am Sonntag habe ich endlich etwas gemacht, worauf ich schon seit den ersten Wochen Lust hatte: Ein Jewellery Kurs im Fremantle Arts Centre! Dank meinem Praktikum in der Goldschmiede hatte ich schon ein bisschen Uebung im Walzen, Loeten und der Silberbearbeitung und es sind bei allen 7 Silberschieden echt schoene Schmuckstuecke entstanden.
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