Dienstag, 25. Februar 2014

Nervennahrung

Vielen, vielen Dank für das Päckchen mit der Nervennahrung! Einen Teil nehme ich am Wochenende gleich mit auf Reisen. Ihr seid...

Montag, 24. Februar 2014

Buchstabe des Wochenendes

Samstag & Sonntag in Scarborough mit Jenny und ihrer Familie
Sommer
Sonne (nbrand)
Sunshine
Strand
Surfer
Swimming in the Sea
Salt on the Skin
Steaks (Naja "lamb & chicken BBQ" fängt nun mal nicht mit S an und Steak passt am ehesten)
Superreise in Sicht: In zwei Monaten bin ich schon in Adelaide!!!
Spontane Planung fürs nächste verlängerte Wochenende: Eigentlich wollten Maria, Jenny und ich nach Rottnest Island fahren, aber alle bezahlbaren Unterkünfte sind schon ausgebucht. Wir waren auch ein bisschen spät dran. Dann haben wir uns überlegt für die drei Tage ein Auto zu mieten und irgendwo hin zu fahren, aber man kann erst ab 21 ein normales Auto mieten. Warum auch immer ist es jedoch möglich, einen 3er Camper zu buchen! Der besteht auch nur aus einem Auto mit Zelt auf dem Dach; verstehen muss man das nicht... Da mussten wir natürlich zuschlagen :-) Die nächste Frage war dann: Wohin fahren wir eigentlich? Im Osten ist bis auf den Wave Rock nur Outback, im Süden waren wir auf der Weihnachtsreise und dem Cape to Cape Trip schon und im Westen ist Wasser (und Rottnest Island, aber dort ist ja alles ausgebucht). Bleibt als nur der Norden. Wir drei werden zwar schon nach unserer Au Pair Zeit Anfang April nach Exmouth reisen und ein bisschen auf der Fahrt dorthin mitnehmen, aber für alles ist dann nicht genug Zeit. Es gibt ganz viele kleine, aber schöne National Parks und Städte, die wir uns in den Tage mal ansehen werden. Ich freue mich schon drauf :-)

Donnerstag, 13. Februar 2014

Babysitting

Auch wenn seit dem lezten Blog Eintrag nicht viel Aufregendes passiert ist, habe ich gerade Lust mich mal wieder zu melden.

Ich habe ja schon geschrieben, dass die 4 jetzt alle in der Schule sind und das bedeutet für mich, dass ich eigentlich den ganzen Tag bis 5h frei habe. Kleinigkeiten wie kurz aufräumen oder einmal wöchentlich das Haus putzen fallen natürlich trotzdem an, aber das ist ja kein tagesfüllendes Programm :-) Und da ich alles Wichtige hier in Perth gesehen habe und wenig Lust habe die letzten 7 Wochen am Strand oder in der Stadt zu verbringen (Cafés sind auf Dauer echt unbezahlbar!), habe ich mich schon seit Längerem nach einem Job für Vormittags umgesehen. Das Problem dabei ist nur: Ich bin nicht die Einzige in dieser Situation. Um an andere Babysitter oder Putz Jobs zu kommen, muss man echt Glück haben, denn hier in Cottesloe sind super viele Au Pairs. Und für Cafés und IGA (einer der Supermärkte hier) sind 7 Wochen zu kurz.

Aber ich hatte Glück! Oder die richtigen Kontakte ;-) Meine Gastmutter hat eine Freundin, die manchmal jemanden für ihre Tochter und die Jungs (4 und 2x8) braucht, und die Familie wohnt mit dem Rad nur 5 Minuten entfernt. Also perfekt, um nach Feierabend für ein paar Stunden rüberzufahren!

Und da eine Freundin ab letztem Samstag für 2 Monate auf Reisen ist, suchte ihre Familie eine Aushilfe für ein paar Stunden in der Woche. Das ist wie für mich gemacht! Nur an das Baby-Englisch der 2jährigen muss ich mich noch gewöhnen... Da fühle ich mich nach der ganzen Zeit hier richtig wohl, weiß wo was hingehört, wie welches Kind tickt, wann Licht-aus-Zeit ist und wie lange die Waschmaschine braucht und plötzlich muss ich wieder von vorne anfangen: Wo zum Teufel ist ein Apfelschneidebrett? Wieso will die Mikowelle nicht wie ich es gerne hätte?? Und haben die Zwillinge wirklich schon geduscht, oder testen sie mich nur mal wieder??? Auch Windelnwechseln wird ganz sicher nicht zu meiner Lieblingsaufgabe. Trotzdem brings viel Spaß! Es ist toll, wie schnell die Kids einem vertrauen!

Als ich meiner Gastmutter 3.0 erzählte, dass ich wenn ich wieder zu Hause bin für einige Zeit in einer Tischlerei arbeiten werde, habe ich gleich ein Projekt bekommen: Ich werde aus MDF Platten ein Sofa/Bank bauen, welche hinterher vom Posterer bezogen wird. Letztes Mal waren wir beide eifrig am messen und planen und jetzt muss nur noch das Holz gekauft werden. Ich liebe solche Projekte!!!

Ich glaube des beste Spruch der Woche kam dieses Mal von meiner Gastmutter. Am Montag sagte sie zu mir:" It could be raining tomorrow. How exciting!" Aber am Dienstag war natürlich wieder keine Wolke am Himmel.

Dienstag, 4. Februar 2014

Schulanfang// Buschfeuer// Penguin Island// Sochi

Wie nach jedem Wochenende frage ich mich auch jetzt mal wieder, wo eigentlich die Zeit geblieben ist. Jetzt sind nur noch 8 ganze Arbeitswochen übrig und der Reise-Masterplan bis zum Abflug am 30. Mai wird immer besser. Ich schreib ihn euch, wenn er fertig ist!


Heute hat für die drei Großen nach den Sommerferien die Schule wieder angefangen und für I, die dieses Jahr eingeschult wird, gehts ein bisschen später los. Habe ich schon mal geschrieben, welche Regeln es hier in australischen Schule gibt? Offensichtlich ist die Uniform, aber auch die Haare müssen zusammengebunden sein, Schmuck darf so gut wie nicht getragen werden (kurze Ketten nur unter der Uniform), bestimmte Lebensmittel sind in den Lunchboxen verboten und es gibt bestimmt noch einiges mehr.




Wahrscheinlich habt ihr es schon in den Nachrichten mitbekommen, dass es um Perth herum zur Zeit immer wieder Buschfeuer gibt. Keine Sorge, hier in Cottesloe bin ich sicher, aber es ist echt ein komischs Gefühl, wenn man es am Horizont rauchen sieht! Im Fernsehen laufen Spots, wie man sich am besten auf ein Feuer vorbereitet und was man alles mitnehmen sollte, falls man sein Haus verlassen muss. Gestern Abend beim Volleyball war sich ein Freund nicht sicher, ob sein Haus noch steht, wenn er wiederkommt, da es nur 1km weiter brannte und der Wind das Feuer aufs Haus zutrieb. Er meinte, dass wenigstens das Fleisch im Kühlschrank dann schön durchgebraten wäre ;-)
Auf  dieser Seite kann man sehen, wo es gerade heiß werden könnte.

Am Sonntag war ich zum Schnorcheln mit 5 Freundinnen mal wieder auf der Penguin Island. Ich hatte da schon einmal ein Kajak Tour hin gemacht, aber gerade als wir letztes Mal auf der Insal ankamen hat es angefangen zu regnen. Seit Oktober hat es glaube ich maximal an drei Tagen geregnet! Von den Pinguinen haben wir dieses Mal nicht viel gesehen, dafür aber mal wieder schöne Buchten.  Auch wenn es kein großartiges Riff gab, war das Schnorcheln super!

 
Irgendwann hatte ich mal den Tipp bekommen, dass es beim Bell Tower in Perth ein indisches Restaurant gibt, bei dem man selbst entscheiden kann, wie viel man zahlt. Das mussten wir hinterher natürlich mal ausprobieren! Auch mit unseren Sandfüßen, Strandklamotten und Schnorchelsachen waren wir nicht wie befürchtet underdressed, weil  noch eine ganze Menge Backpacker und ähnlich lustige Leute dort waren. Fazit: Das Essen ist echt lecker und es ist ein bisschen wie in einer Kantine mit super Blick über den Swan River.
Da werden wir bestimmt wieder hingehen!

Auch wenns gerade schwer vorzustellen ist: Auf anderen Teilen der Welt gibt es Schnee! Damit auch Autralien in Sochi mitmachen kann, sind die Trainingsmethoden ziemlich kreativ... Dies ist A's und meine Lieblingswerbung:

Australians Training for the Winter Olympics in Sochi

(Ich habe den Tip bekommen, dass man das Youtube Video in Deutschland nicht sehen kann. Danke GEMA)


Donnerstag, 30. Januar 2014

Australia Day

Am Sonntag haben wir hier den Australia Day gefeiert, den Nationalfeiertag Australiens (Wer hätte es gedacht???). New Years Eve war ja etwas enttäuschend, aber dafür war heute umso mehr los! Picknicks überall, eine Air Show über und eine Wasserski Show auf dem Swan River und vor allem ein großes Feuerwerk am Abend. Die meisten Leute waren rot-blau angezogen und hatten ihre Autos/ Balkone/ Kinderwagen mit Fahnen geschmückt.
Am Morgen war ich mit ein paar Freundinnen am Cottesloe Beach, um 2099 Verrückten dabei zuzusehen, wir sie auf riesigen aufblasbaren Flip Flops auf dem Wasser treiben. Jedes Jahr treten die Aussie beaches Bondi, Cottesloe, Glenelg, Torquay und Mooloolaba in der Australia Day Thong Challenge gegeneinander an wer die meisten thongs auf dem Wasser hat und mal wieder hat Cott gewonnen :)

Dann bin ich zu Jenny nach South Perth gefahren und gelaufen und gelaufen und gelaufen. Denn wegen des Feuerwerks fuhr kein Bus auf die andere Seites des Flusses und zusätzlich waren noch ein paar Straßen komplett gesperrt. Ich musste also von der Perth Station bis nach South Perth wandern. Glühstrumpf. Am ganzen Ufer saßen überall Leute und picknickten, ein paar ganz Mutige schon ab dem Vormittag, um den besten Platz zu ergattern. Von dieser Seite hatten wir eine super Sicht auf das Feuerwerk!

Freitag, 24. Januar 2014

3. Road Trip: Urlaub im Urlaub

Sorry, dass ich mich länger nicht gemeldet habe! Diesmal gibts einen Auszug aus meinem Reisetagebuch :)

Mo, 20.1.

Da meine Familie diese Woche in den Urlaub fährt und die Böden in der Zeit gemacht werden, habe ich ein paar Tage frei. Eine Freundin und ich wollen deshalb ziemlich spontan einen Teil des Cape to Cape Tracks wandern, der 135km von Dunsborough bis nach Augusta führt. Den hatte ich auf dem Weihnachts Trip endeckt und seitdem lies mich die Idee nicht mehr los :) Die schon gekauften Bus Tickets bis nach Yallingup stornieren wir wieder, da Mines Eltern uns ihr Auto zur Verfügung stellen. Am Montag Morgen werde ich abgeholt: im Kofferraum 1 Zelt, 1 Isomatte, 2 Schlafsäcke, viiiiiel Wasser, vorgekochtes Essen und ein minimaler Bedarf an Klamotten. In Yallingup merken wir schnell: Das alles können wir nie im Leben mit uns herumschleppen - schon gar nicht in der Hitze! Stattdessen stellen wir das Auto an den Smith's Beach und packen unsere Rucksäcke für eine Tagestour. Wir wandern den Strand entlang (weißer Sand, türkieses Wasser!), ein Stück an der Küstenstraße und dann weiter bergauf, bergab fast bis zu den Canal Rocks. Auf dem Rückweg kühlen wir uns im Wasser ab, bevor wir nach Yallingup zum Duschen zurückfahren. Da wir den freien Campingplatz am Track nicht finden, übernachten wir auf dem Campingplatz bei Gracetown. Nach dem Essen wollen wir uns dort ein bisschen umsehen und in der Fussgängerzone in einen Pub gehen. Habe ich was von Pub gesagt? In der Weltstadt gibt es nette Läden und Restaurants, Straßenbeleuchtung und -schilder NICHT! Dieses Kaff ist wie ein Labyrinth: Einmal drin findet man den Weg fast nicht mehr heraus.

P.S. Yallingup means "the place of love" in the local Wardandi aboriginal language. Soso.



Di, 21.1.

An einen längeren Campingtrip könnte ich mich echt gewöhnen. Ich mag die Zeit zwischen 7 und 8h, wenn alle verschlafen aus ihren Zelten kriechen und zur Camp Kichten stapfen, um den ersten Kaffee aufzusetzen. Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und machen uns auf den Weg nach Margaret River. Der Tag steht unter dem Motto

Das Leben ist kurz - iss den Nachtisch zuerst.

Wie schon auf dem Weihnachtstrip fahren wir heute von Factory zu Factory, von Brewery zu Brewery. Zuerst die Fudge Fac. in Margaret River, dann Cheese Fac., natürlich wieder die Chocolate Fac., Providore, die Caves Rd hinauf zur Cheeky Monkey Brewery & Cidery (da haben wir eigentlich nur wegen des Namens angehalten :-) ), zur Duckstein Brewery und schließlich Richtung Dunsborough zur Soap Fac. und zu Simmo's Icecremery. Dort esse ich das teuerste, aber vielleicht auch das beste Eis meines Lebens. Mago Passionfruit Sorbet. Yummie!!!
Schilder bei Simmo's:

Children left unattendet...
...will be sold to the circus.
...will recieve a double espresso and a free puppy.

Leider muss Mine plötzlich statt am Freitag schon wieder morgen arbeiten, sodass wir unsere Reise früher abbrechen müssen. Mal wieder mache ich mir viel zu viele Gedanken darüber, was ich die nächsten Tage machen und wo ich schlafen soll (ins Hause komme ich wegen der Böden nicht), obwohl die Lösung nur einen Anruf entfernt ist. K lädt mich zu ihnen an den Egale Bay ein! Mine wirft mich vor einem riesigen Haus raus und ich gehe davon aus, dass darin viele kleinere Ferienwohnungen sind. Aber falsch gedacht! Dieses Haus ist wie aus "Schöner Wohnen". AWESOME!
Am Nachmittag gehen wir alle zusammen an den Strand uns abends grillen wir auf der Terrasse mit Blick aufs Meer. Irgendwie kommt mir alles gerade ein bisschen unwirklich vor. Einerseits genieße ich jeden Augenblick und weiß, dass ich Australien vermissen werde, andererseits freue ich mich schon aufs Reisen, wenn ich komplett unabhängig bin. Und natürlich auf zu Hause!

Mi, 22.1.

 Am Morgen schnappe ich mir das Fahrrad und fahre zum Meelup Beach. Bei der Hitze kann ich mein eigentliches Ziel bis nach Dunsborough zu fahren total vergessen. Schon am Strand bin ich fix und fertig. Am Nachmittag lesen wir einfach und spielen Billiard und bei Sonnenuntergang gehe ich einen Pfad zum Strand runter und genieße das ruhige Meer.


Do, 23.1.

Nach dem Frühstück gehe ich ein letztes Mal runter zum Wasser und habe den ganzen Strand uns das Meer für mich alleine. Dann fährt die Familienkutsche mitsamt Trailer voller Räder, Koffer und Surfboards auch schon vom Eagle Bay ab.
Da wir wegen der Böden immernoch nicht ins Haus können, bleibt meine Familie in Freo und ich im Ocean Beach Backpackers. Zwei Engländerinnen aus meinem Dorm, die gerade aus Neuseeland kommen und am Montag zum Arbeiten zum Wave Rock fahren, nehmen mit mit zum Sunset am Cott Beach. Das ist immer wieder schön! Der Unterschied zwischen den Unterkünften gestern und heute könnte kaum größer sein. Aber Hostels sind toll! Voller lustiger Leute aus der ganzen Welt verschiedensten Reisezielen :-)




Fr, 24.1.

Ich mag das Hostel hier. Wirklich! Wo sonst würde während man nichtsahnend seinen Frühstücks Porridge isst ein Italiener in Wetsuit in die Küche kommen und Toasts schmieren, dabei noch die Taucherbrille auf dem Kopf und die Flossen auf dem Rücken haben und mir seine Lebensgeschichte auf italienisch erzähen?

Mit Georgie und Lauren (den beiden aus dem Backpackers) war ich heute endlich mal wieder im King's Park. Und diesmal Mal war nicht ich der planlose Touri mit Sonnenbrand...

Am Sonntag ist Australia Day, was hier mehr gefeiert wird als New Year. Ich bin gespannt!